Im Marktbericht für das vierte Quartal erklärte Fidelity Digital Assets, dass weiterhin unklar sei, ob der Bärenmarkt bei Bitcoin bereits beendet ist. Trotz der jüngsten Erholung betonte das Unternehmen, dass weitere Daten erforderlich sind, um festzustellen, ob der Markt den Prozess der Bodenbildung abgeschlossen hat.
Laut Einschätzung von Fidelity konzentrieren sich einige Investoren darauf, ob das endgültige Tief des Bärenmarkts im November erreicht wird, entsprechend der Vierjahres-Marktzyklustheorie von Bitcoin. Das Unternehmen hob jedoch hervor, dass es keine Garantie dafür gibt, dass sich Kursbewegungen vergangener Zyklen in gleicher Weise wiederholen werden.
Der Bericht erwähnte außerdem die Möglichkeit, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bereits im Juli erreicht haben könnte. Es wurde jedoch auch betont, dass BTC ein neues Tief im November oder auch zu einem späteren Zeitpunkt bilden könnte. Fidelity argumentierte daher, dass die aktuellen Marktbedingungen nicht als endgültiger Übergang zu einem Bullenmarkt interpretiert werden sollten.
Dennoch wies das Unternehmen auf einige positive Indikatoren hin, die darauf schließen lassen, dass der Tiefpunkt des Bitcoin-Marktes näher rückt. Die Tatsache, dass der Bitcoin-Preis Ende August innerhalb nur einer Woche um mehr als 25 % gestiegen ist, wurde als eines der bedeutenden Anzeichen für eine starke Markterholung angesehen.
Fidelity erklärte außerdem, dass die anhaltende Ausweitung der On-Chain-Aktivität ein positives Signal für den Bitcoin-Markt darstellt. Die Kombination aus erhöhter On-Chain-Aktivität und einer kräftigen Kurserholung unterstützt die Auffassung, dass sich der Markt dem Tief näheren könnte.
Nichtsdestotrotz bleibt Fidelity bei der Einschätzung, dass es noch zu früh ist, das Ende des Bärenmarkts endgültig zu erklären.



