Bitget App
Trade smarter
Krypto kaufenMärkteTradenFuturesStocksEarnInstitutionKI und mehr
Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden.

Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden.

BlockBeatsBlockBeats2025/11/16 20:52
Original anzeigen
Von:BlockBeats

Kryptowährungen sind eines der wenigen Bereiche, in denen Werte gehalten und übertragen werden können, ohne auf Banken oder Regierungen angewiesen zu sein.

Originaltitel: The Two-Tier K-Shaped Economy
Originalautor: arndxt, Krypto-Analyst
Originalübersetzung: AididiaoJP, Foresight News


Die US-Wirtschaft hat sich in zwei Welten gespalten: Auf der einen Seite florieren die Finanzmärkte, auf der anderen Seite befindet sich die Realwirtschaft in einer Phase des langsamen Niedergangs.


Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe ist seit über 18 Monaten rückläufig – das ist der längste Zeitraum seit dem Zweiten Weltkrieg. Dennoch steigen die Aktienmärkte weiter, da die Gewinne zunehmend bei Technologiegiganten und Finanzunternehmen konzentriert sind. (Anmerkung: Der „Manufacturing PMI“ ist der „Purchasing Managers’ Index“ für das verarbeitende Gewerbe und gilt als Barometer für die Gesundheit der Industrie.)


Dies ist im Grunde eine „Bilanzinflation“.


Die Liquidität treibt die Preise gleichartiger Vermögenswerte immer weiter nach oben, während Lohnwachstum, Kreditvergabe und die Dynamik kleiner Unternehmen stagnieren.


Das Ergebnis ist eine gespaltene Wirtschaft, in der sich während einer Erholung oder eines Konjunkturzyklus verschiedene Sektoren in völlig entgegengesetzte Richtungen entwickeln:


Auf der einen Seite: Kapitalmärkte, Vermögensbesitzer, Technologiebranche und Großunternehmen steigen rasant (Gewinne, Aktienkurse, Vermögen).


Auf der anderen Seite: Arbeitnehmer, kleine Unternehmen, Blue-Collar-Branchen → Rückgang oder Stagnation.


Wachstum und Not existieren gleichzeitig.


Versagen der Politik


Die Geldpolitik kann der Realwirtschaft inzwischen kaum noch helfen.


Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden. image 0


Die Zinssenkungen der Federal Reserve treiben die Preise von Aktien und Anleihen in die Höhe, schaffen aber keine neuen Arbeitsplätze oder Lohnsteigerungen. Quantitative Lockerung erleichtert Großunternehmen die Kreditaufnahme, hilft aber kleinen Unternehmen nicht weiter.


Auch die Fiskalpolitik stößt bald an ihre Grenzen.


Mittlerweile wird fast ein Viertel der Staatseinnahmen allein für die Zahlung von Zinsen auf Staatsanleihen verwendet.


Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden. image 1


Die politischen Entscheidungsträger stecken dadurch in einem Dilemma:


Wird die Politik gestrafft, um die Inflation zu bekämpfen, stagniert der Markt; wird sie gelockert, um das Wachstum zu fördern, steigen die Preise wieder. Das System ist inzwischen selbstreferenziell: Jeder Versuch, die Verschuldung abzubauen oder die Bilanz zu verkürzen, gefährdet die Vermögenswerte, auf denen seine Stabilität beruht.


Marktstruktur: Effiziente Abschöpfung


Passive Kapitalströme und Hochfrequenz-Datenarbitrage haben die öffentlichen Märkte in eine geschlossene Liquiditätsmaschine verwandelt.


Positionsaufbau und Volatilitätsbereitstellung sind wichtiger als Fundamentaldaten. Privatanleger sind de facto die Gegenpartei der Institutionen. Das erklärt, warum defensive Sektoren vernachlässigt werden, Tech-Aktien aber in die Höhe schießen: Die Marktstruktur belohnt Momentum, nicht Wert.


Wir haben einen Markt geschaffen, der extrem preiseffizient, aber äußerst kapitaleffizient ist.


Die öffentlichen Märkte sind zu einer sich selbst verstärkenden Liquiditätsmaschine geworden.


Kapital fließt automatisch → über Indexfonds, ETFs und algorithmischen Handel → und erzeugt so einen anhaltenden Kaufdruck, unabhängig von den Fundamentaldaten.


Preisbewegungen werden von Kapitalströmen bestimmt, nicht vom Wert.


Hochfrequenzhandel und systematische Fonds dominieren das tägliche Handelsvolumen, während Privatanleger auf der Gegenseite stehen. Kursbewegungen hängen von Positionsaufbau und Volatilitätsmechanismen ab.


Daher blähen sich Tech-Aktien weiter auf, während defensive Sektoren zurückbleiben.


Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden. image 2


Gesellschaftlicher Backlash: Der politische Preis der Liquidität


In diesem Zyklus konzentriert sich die Vermögensbildung an der Spitze.


Die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen über 90% der Finanzanlagen. Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer wird die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Politik, die die Vermögenspreise nach oben treibt, untergräbt gleichzeitig die Kaufkraft der Mehrheit.


Ohne reales Lohnwachstum und mit unerschwinglichen Immobilienpreisen werden die Wähler letztlich Veränderungen fordern – entweder durch Umverteilung des Vermögens oder durch politische Unruhen. Beides erhöht den fiskalischen Druck und treibt die Inflation weiter an.


Für politische Entscheidungsträger ist die Strategie klar: Die Liquidität muss weiter fließen, die Märkte müssen steigen, und man erklärt die Wirtschaft für erholt. Oberflächlicher Wohlstand ersetzt echte Reformen. Die Wirtschaft bleibt fragil, aber zumindest halten die Daten bis zur nächsten Wahl.


Die wirtschaftlichen Risse vertiefen sich, Bitcoin könnte das nächste „Entlastungsventil“ für Liquidität werden. image 3


Kryptowährungen als Ventil


Kryptowährungen sind einer der wenigen Bereiche, in denen man Werte halten und transferieren kann, ohne auf Banken oder Regierungen angewiesen zu sein.


Die traditionellen Märkte sind zu geschlossenen Systemen geworden, in denen das große Kapital bereits vor dem Börsengang durch Private Placements den Großteil der Gewinne abschöpft. Für die junge Generation ist Bitcoin nicht mehr nur Spekulation, sondern eine Chance zur Teilhabe. Wenn das gesamte System manipuliert erscheint, gibt es zumindest hier noch Möglichkeiten.


Auch wenn viele Privatanleger durch überbewertete Token und VC-Verkäufe Verluste erlitten haben, bleibt die Kernnachfrage stark: Die Menschen sehnen sich nach einem offenen, fairen und selbstbestimmten Finanzsystem.


Ausblick


Die US-Wirtschaft steckt in einem „reflexartigen“ Kreislauf: Straffung → Rezession → politische Panik → Liquiditätsschwemme → Inflation → Wiederholung.


2026 könnte der nächste Lockerungszyklus beginnen, da das Wachstum nachlässt und das Defizit steigt. Die Aktienmärkte werden kurzfristig boomen, aber die Realwirtschaft wird sich nicht wirklich verbessern – es sei denn, Kapital fließt von der Unterstützung von Vermögenswerten in produktive Investitionen.


Derzeit erleben wir die Spätphase der Finanzialisierung der Wirtschaft:


· Liquidität ersetzt das BIP


· Märkte werden zum politischen Instrument


· Bitcoin wird zum gesellschaftlichen Ventil


Solange das System weiterhin Schulden in Vermögensblasen umwandelt, wird es keine echte Erholung geben – nur eine durch steigende Nominalwerte kaschierte, schleichende Stagnation.


0
0

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

PoolX: Locked to Earn
APR von bis zu 10%. Mehr verdienen, indem Sie mehr Lockedn.
Jetzt Lockedn!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Goldman Sachs senkt das Kursziel für Gold drastisch! Zentralbanken können den Goldkauf nicht gegen die restriktive Haltung der Fed stoppen, die aktuelle Situation erinnert stark an das Jahr 2022.

Laut Goldman Sachs wird die US-Notenbank voraussichtlich erst im Dezember 2026 erneut die Zinsen senken, was den Bedarf westlicher Investoren an „Währungsabwertungs-Hedging“ weiterhin unterdrückt. Der Markt erlebt derzeit eine Wiederholung der Situation aus dem Jahr 2022: Zwar stützen monatliche Käufe von Zentralbanken in Höhe von durchschnittlich 60 Tonnen den Goldpreis, doch die hohen Zinsen setzen westliche ETF-Investoren stark unter Druck. Dies führt dazu, dass der Goldpreis seinen einseitigen Aufwärtstrend verlässt und in eine Phase „begrenzten Anstiegs und erhöhter Volatilität“ gerät. Eine Wende könnte erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 mit den Zinssenkungen kommen, wenn ETF-Kapital und Zentralbankkäufe gemeinsam den Goldpreis wieder antreiben.

华尔街见闻•2026/11/06 06:17
Goldman Sachs senkt das Kursziel für Gold drastisch! Zentralbanken können den Goldkauf nicht gegen die restriktive Haltung der Fed stoppen, die aktuelle Situation erinnert stark an das Jahr 2022.

Übernachtiger US-Aktiencrash: Ein reflexiver Sturm, ausgelöst durch einen „Frühstart“ von 100 Milliarden US-Dollar

Eine massive Verkaufswelle im Wert von Hunderten Milliarden Dollar führte an der Wall Street zu einem „Vorlaufeffekt“, doch gerade diese früh agierenden „Smart Money“-Investoren wurden zum Auslöser einer Massenpanik: Der Nasdaq fiel an einem einzigen Tag um 6,4%, Halbleiter verloren 12% und der vermeintliche „Trade des Jahres“ mit dem Fokus auf KI und Energie kollabierte innerhalb von 48 Stunden. Noch gefährlicher ist, dass der nachgelagerte Verkaufsdruck noch bevorsteht. Der reflexive Sturm besteht darin, dass, wenn alle das gleiche Drehbuch kennen und gleichzeitig danach handeln, das Drehbuch selbst nicht mehr funktioniert.

华尔街见闻•2026/11/06 04:14

Die US-Aktien erleiden unter den Turbulenzen der Zwischenwahlen schwere Verluste! Die optimistischen Erwartungen der Wall Street wurden widerlegt, der Verkaufsdruck dürfte kurzfristig schwer abzubauen sein.

Seit mehreren Wochen haben die großen Wall-Street-Handelsinstitutionen behauptet, dass sich die Aktienmärkte nach den US-Midterm-Wahlen wieder erholen würden. Doch die Marktbewegungen am Donnerstag sorgten für eine dramatische Wendung dieser Einschätzung.

智通财经•2026/11/06 04:07