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Warum gehören Perpetual Contracts zwangsläufig zu universellen Blockchains?

Warum gehören Perpetual Contracts zwangsläufig zu universellen Blockchains?

深潮深潮2025/09/12 17:59
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Von:深潮TechFlow

Der zukünftige Trend ist, dass Perpetual Contracts (sowie alle „Killer-Apps“) die führenden General-Purpose-Blockchains noch stärker machen werden.

Der zukünftige Trend ist: Perpetual Contracts (sowie alle „Killer-Apps“) werden die führenden General Purpose Chains noch stärker machen.

Autor: World Capital Markets

Übersetzung: Saoirse, Foresight News

Die Debatte zwischen Appchains und General Purpose Chains (GP Chains) ist nie verstummt. Beide Modelle haben ihre Vorteile, aber aus historischer und ökonomischer Sicht ist es offensichtlich sinnvoll, Perpetual Contracts auf General Purpose Chains zu bauen.

Tatsächlich ist die Vorstellung, dass Anwendungen ihre eigenen unabhängigen Chains aufbauen sollten, völlig verkehrt. Hochwertige Anwendungen sollten General Purpose Chains unterstützen, anstatt sich in isolierte „Informationsinseln“ zu zersplittern.

Das Wesen der Finanzwelt ist Integration, nicht Fragmentierung

Die Entwicklung der Finanzbranche folgt nie der Fragmentierung, sondern immer der fortschreitenden Integration.

Im Jahr 1921 gab es in den USA etwa 30.000 Banken; heute sind es nur noch etwa 4.300, ein Rückgang von 86%. Warum dieser Wandel? Die Antwort liegt in gemeinsam genutzter Infrastruktur, einheitlichen Standards und effizienten Abwicklungsmechanismen. Je weniger Infrastruktur, desto stärker die Liquidität und desto ausgeprägter der Skaleneffekt.

Obwohl jedes Jahr eine Vielzahl neuer Blockchain-Projekte entsteht und alternative Lösungen wie eine „kambrische Explosion des Lebens“ aus dem Boden schießen, bleibt Ethereum – trotz langsamer Geschwindigkeit und hoher Kosten – beim Total Value Locked (TVL) unangefochten auf Platz eins, mit einem enormen Vorsprung: Das Volumen ist fast zehnmal so groß wie das von Solana.

Hier sind die fünf Blockchains mit dem höchsten Total Value Locked bis zum 31. August 2025:

Warum gehören Perpetual Contracts zwangsläufig zu universellen Blockchains? image 0

Datenquelle:

Nach Ethereum dominieren weiterhin General Purpose Chains das Ranking. Am Ende sieht man HyperEVM – eine weitere General Purpose Chain, die Hyperliquid betreibt; und Hyperliquid ist bis heute die einzige wirklich erfolgreiche Appchain.

Das zeigt: Gemeinsame Abwicklung ist die endgültige Richtung für Blockchain-Finanzwesen, nicht fragmentierte „spezifische Anwendungsinseln“.

Distribution ist der Kern: Der „Schlüssel zum Erfolg“ im Finanzbereich

Es gibt eine gängige Aussage: „General Purpose Chains lösen nur das Distributionsproblem.“ „Nur“ gelöst? Das ist, als würde man sagen: „Ein Medikament heilt nur Krebs.“ Im Finanzbereich ist Distribution selbst der entscheidende Wettbewerbsvorteil.

Wie groß sind die Unterschiede zwischen den Finanzprodukten, die Sie täglich nutzen, bei verschiedenen Anbietern?

Vom Girokonto bis zum Vergleich zwischen der New York Stock Exchange (NYSE) und der Nasdaq – abgesehen von „Distributionsfähigkeit“ und „bereits etablierten Netzwerkeffekten“ fällt es mir schwer, wesentliche Unterschiede zwischen diesen Geschäftsmodellen zu erkennen. Server und andere Hardware sind günstig, aber Distributionsfähigkeit ist unbezahlbar.

Plattformökonomie: Die wahre Erkenntnis

Plattformen sind äußerst einflussreiche Distributionskanäle.

Ein Blick auf die Geschichte der Plattformen – von Betriebssystemen, App Stores, Xbox-Konsolen, über das Internet bis hin zu aktuellen Beispielen wie Telegram – zeigt ein klares Muster: Durchbruch-Anwendungen, ob freiwillig oder gezwungenermaßen, unterstützen die Plattform, anstatt sich unabhängig zu entwickeln.

Denken Sie an die Bedeutung der Distribution für Plattformen: Wie viele Apps auf Ihrem iPhone haben Sie nicht über den App Store heruntergeladen? Wie oft besuchen Sie eine Website, ohne einen Browser zu verwenden? TikTok hat kein besseres Betriebssystem gebaut, Facebook keinen besseren Browser entwickelt, und Halo hat keine bessere Xbox-Konsole hergestellt.

Tatsächlich ist es entgegen einiger aktueller Meinungen so: Hochwertige Anwendungen haben sogar einen Anreiz, die Entwicklung der Plattform zu unterstützen.

Beliebte Anwendungen wollen, dass die Plattform erfolgreich ist – das erzeugt einen „Flywheel-Effekt“: Anwendungen bringen Traffic, Traffic zieht weitere Anwendungen an, was wiederum mehr Traffic generiert.

Blockchains lösen durch dezentrale Governance das einzige Kernproblem traditioneller Plattformen – das „Plattformrisiko“ (d.h. dass die Plattform einseitig Regeln ändern oder Anwendungen einschränken kann). Auf dezentralen Plattformen wird es keine Fälle wie das Verschwinden von FarmVille aufgrund von Regeländerungen der Plattform mehr geben. Man kann alle Vorteile der Plattform genießen, ohne das Risiko, „von der Plattform ausgebeutet“ zu werden. Natürlich muss erwähnt werden, dass es aufgrund des inhärenten Trade-offs zwischen „Performance“ und „Dezentralisierung“ in der aktuellen Technologie bei MegaETH noch gewisse zentralisierte Eigenschaften gibt; aber entscheidend ist das Endziel, nicht der Ausgangszustand.

Fazit: Netzwerk-Effekte führen zum „Winner Takes All“-Prinzip

Die Finanzbranche integriert sich weiter, Plattformen dominieren die Distribution, und Distributionsfähigkeit ist wichtiger als Produktfunktionen.

Der einzige Unterschied zwischen Blockchain und historischen Entwicklungen besteht darin, dass Blockchain diese Effekte noch weiter verstärkt.

Der zukünftige Trend ist: Perpetual Contracts (sowie alle „Killer-Apps“) werden die führenden General Purpose Chains noch stärker machen. Denn Netzwerkeffekte fragmentieren sich nicht, sondern verstärken sich immer weiter.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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