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Nahezu 90 % der Zentralbanken weltweit senken die Zinsen, makroökonomische Daten bestätigen, dass der Krypto-Bullenmarkt sich noch in der Anfangsphase befindet.

Nahezu 90 % der Zentralbanken weltweit senken die Zinsen, makroökonomische Daten bestätigen, dass der Krypto-Bullenmarkt sich noch in der Anfangsphase befindet.

区块链骑士区块链骑士2025/09/09 16:51
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Von:区块链骑士

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld begünstigt eher eine anhaltende Marktexpansion als eine Kontraktion.

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld begünstigt eine anhaltende Marktexpansion statt einer Kontraktion.


Quelle: cryptoslate

Übersetzung: Blockchain Knight


Julien Bittel, Leiter der makroökonomischen Forschung bei Global Macro Investor, erklärt, dass sich der aktuelle Krypto-Bullenmarkt auf Basis umfassender Wirtschaftsindikatoren noch in einer frühen Phase befindet.


In einer am 8. September auf der X-Plattform geteilten Analyse widersprach Bittel der im Kryptomarkt weit verbreiteten Stimmung eines „Zyklus-Höhepunkts“ und stellte die Behauptung einer „späten Zyklusphase“ durch die Analyse traditioneller Wirtschaftsindikatoren infrage.


Typische spätzyklische Wirtschaften weisen folgende Merkmale auf: extrem optimistische Stimmung im verarbeitenden Gewerbe (ISM-Index um 60), anhaltend hohe Stimmung im Dienstleistungssektor, starkes Vertrauen der Bauunternehmer, ausreichend Vertrauen von Verbrauchern und Arbeitnehmern, bullische Anlegerstimmung sowie beschleunigtes Lohnwachstum.


Bittel weist jedoch darauf hin, dass die aktuellen Daten ein völlig anderes Bild zeigen. Nachdem er Indikatoren wie ISM (Institute for Supply Management), NAHB (National Association of Home Builders), NFIB (National Federation of Independent Business), BLS (Bureau of Labor Statistics), AAII (American Association of Individual Investors) und The Conference Board in ein umfassendes Stimmungsbarometer einbezogen hat, stellt er fest, dass die wirtschaftliche Stimmung in den USA weiterhin „sehr moderat“ ist und weit von dem extremen Optimismus einer späten Zyklusphase entfernt ist.


Er erklärt: „Die aktuelle Wirtschaft zeigt keine spätzyklischen Merkmale, die über dem Trend liegen, sondern ähnelt eher einer Wirtschaft in der Frühphase des Zyklus, die versucht, Schwung zu gewinnen.“


Die Geldpolitik der Zentralbanken stützt diese Sichtweise zusätzlich. Nahezu 90% der Zentralbanken weltweit senken derzeit die Zinsen, was laut Bittel ein „unkonventionelles“ Umfeld schafft und langfristig „dem Konjunkturzyklus starken Auftrieb verleiht“.


Auch die Entwicklung der Ölpreise bestätigt die Einschätzung einer „Frühphase des Zyklus“: Der aktuelle Ölpreis liegt fast 20% unter dem Trendniveau und fällt weiter. Das bedeutet, dass das aktuelle Finanzumfeld locker ist und nicht die für eine späte Zyklusphase typische Straffung aufweist.


Historische Daten zeigen, dass seit Anfang der 1970er Jahre ein Ölpreis, der 50% über dem Trendniveau liegt, häufig ein Vorbote einer Rezession ist.


Nahezu 90 % der Zentralbanken weltweit senken die Zinsen, makroökonomische Daten bestätigen, dass der Krypto-Bullenmarkt sich noch in der Anfangsphase befindet. image 0


Die Daten aus der Branche der Temporärarbeitsdienste (Temporary Help Services) zeigen ebenfalls „Frühphasenmerkmale“: Das Wachstum in diesem Sektor erholt sich schrittweise von sehr niedrigem Niveau, was darauf hindeutet, dass sich die Wirtschaft in einer Erholungsphase und nicht in einer Abschwächungsphase befindet.


Bittel weist darauf hin, dass die späte Zyklusphase typischerweise durch „eine Verlangsamung des Wachstums im Jahresvergleich“ gekennzeichnet ist, was widerspiegelt, dass eine überhitzte Wirtschaft an Dynamik verliert.


Er führt den Anstieg der Arbeitslosenquote auf die Nachlaufzeit der Beschäftigungsdaten zurück und bezeichnet dies als „die Situation der letzten sechs Monate im Rückspiegel“.


Unternehmen erhöhen in der Regel zunächst die Überstunden ihrer Mitarbeiter oder stellen Zeitarbeitskräfte ein, bevor sie sich entscheiden, „kostspielige Vollzeitkräfte mit Zusatzleistungen und Rentenansprüchen“ einzustellen.


Bittel definiert das aktuelle wirtschaftliche Umfeld zudem als „Übergang von der Frühphase zur mittleren Phase des Zyklus“ und beschreibt diesen Prozess als den Schritt vom „makroökonomischen Frühling“ (steigendes Wachstum, sinkende Inflation) zum „makroökonomischen Sommer“ (steigendes Wachstum, steigende Inflation).


Er fasst zusammen, dass diese makroökonomische Perspektive die aktuelle Mainstream-Stimmung am Kryptomarkt herausfordert, die davon ausgeht, dass der Bullenmarkt-Zyklus bereits seinen Höhepunkt erreicht hat. Im Gegenteil: Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld begünstigt eine anhaltende Marktexpansion statt einer Kontraktion.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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