Euro: Unterstützung bei 180 gegenüber Yen im Fokus aufgrund von BoJ-Risiko – DBS
DBS-Stratege Philip Wee argumentiert, dass das Abwärtsrisiko beim EUR/JPY weniger eindeutig ist als beim CHF/JPY. Er stellt fest, dass die Stärke des Euro (EUR) gegenüber dem Schweizer Franken (CHF) und dem Britischen Pfund (GBP) sowie ein Anti-USD-Trade den Euro unterstützen, während die Märkte Zinserhöhungen sowohl durch die Europäische Zentralbank (EZB) als auch durch die Bank of Japan (BoJ) einpreisen. Allerdings warnt er davor, dass der EUR/JPY unter 180 fallen könnte, falls die BoJ die Normalisierung beschleunigt.
Euro-Unterstützung, aber BoJ als Risiko
„Das Abwärtsrisiko beim EUR/JPY ist weniger eindeutig.“
„Erstens könnte der EUR und sein Anti-USD-Trade weiterhin durch das USD-Entwertungsthema unterstützt werden.“
„Zweitens sorgt die Stärke von EUR/CHF und EUR/GBP für einen synthetischen Rückenwind für den EUR, da die Europäische Zentralbank eine verhältnismäßig restriktivere Haltung im Vergleich zu ihren schweizerischen und britischen Gegenstücken einnimmt.“
„Die Märkte preisen mit einer Wahrscheinlichkeit von 95–100 % Zinserhöhungen sowohl auf der EZB-Sitzung am Donnerstag als auch auf der BoJ-Sitzung in der nächsten Woche ein.“
„Der JPY könnte allerdings die Oberhand gewinnen, falls die BoJ ein beschleunigtes Normalisierungstempo bestätigt und dadurch den EUR/JPY unter seine psychologische Unterstützung bei 180 drückt.“
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