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Welche Marktregeln müssen aufgestellt werden, wenn der kryptische Dschungel der Krypto-Branche in den Mainstream übergeht?

Welche Marktregeln müssen aufgestellt werden, wenn der kryptische Dschungel der Krypto-Branche in den Mainstream übergeht?

ForesightNews 速递ForesightNews 速递2025/09/03 13:41
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Von:ForesightNews 速递

Wir müssen dafür sorgen, dass der Kryptobereich zu einem universellen Computer wird und nicht zu einem Casino.

Wir brauchen, dass der Kryptobereich zu einem universellen Computer wird, nicht zu einem Casino. 


Autor: Scott Duke Kominers, a16z

Übersetzung: AididiaoJP, Foresight News


Da die US-Regierung beginnt, Blockchain-Technologie anzuerkennen, stellt sich nun die Frage, wie man sie besser nutzen kann. Manche möchten vielleicht eine unregulierte Laissez-faire-Politik vorantreiben, aber das wäre ein Fehler. Geschichte und Wirtschaftstheorie zeigen, dass florierende Märkte klare und konsistente Regeln benötigen – der Kryptobereich bildet da keine Ausnahme. 


In gewisser Hinsicht ist die Ablehnung zentralisierter Autoritäten ein angeborenes Merkmal des Kryptobereichs. Der anonyme Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, entwarf das Protokoll, um Finanzintermediäre zu umgehen, und stellte sich eine Währung vor, die nicht von Regierungen oder Institutionen kontrolliert wird. Viele frühe Anwender teilten einen radikalen Individualismus, der an die freigeistigen „Cyber Computer Clubs“, die Open-Source-Softwarebewegung und frühe Kryptographie-Befürworter erinnert. 


Doch das Potenzial des Kryptobereichs kann nur dann verwirklicht werden, wenn er breit akzeptiert und in das normale Geschäftsleben integriert wird. Damit Unternehmer und Verbraucher den Kryptobereich annehmen, müssen sie Vertrauen in klare Regeln haben, die sowohl Betrug verhindern als auch einen fairen Zugang gewährleisten. Ohne dieses Vertrauen zögern Menschen, den Markt zu betreten – geschweige denn, Kryptotechnologie für alltägliche Transaktionen zu nutzen. 


Entgegen der Meinung mancher ist ein „freier Markt“ kein unreguliertes Laissez-faire, sondern ein strukturiertes System, in dem Einzelpersonen freiwillig tauschen und berechtigterweise Fairness und Sicherheit erwarten können. Ohne grundlegenden Schutz bricht der Markt zusammen. Ohne Schutzmaßnahmen wird Unsicherheit viele Investoren und seriöse Unternehmen abschrecken und nur Spekulanten und schlechte Akteure zurücklassen. 


Wir brauchen, dass der Kryptobereich zu einem universellen Computer wird, nicht zu einem Casino. 


Welche Regeln braucht der Kryptobereich? 


Von Smith über Hayek, Friedman bis De Soto haben Ökonomen längst erkannt, dass Regierungen eine entscheidende Rolle beim Aufbau von Marktinstitutionen spielen, die das Gedeihen der Märkte ermöglichen. 


Smith meinte, Eigentumsrechte ermöglichen es Einzelnen, „die Früchte ihrer Arbeit zu sichern“, und die Rolle der Regierung sei eine „erträgliche Justizverwaltung“, um diese Rechte zu schützen. Hayek sah die Rolle der Regierung darin, die Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten und Willkür zu vermeiden. Friedman erkannte an, dass die Regierung Verträge durchsetzen und Bürger vor Verbrechen gegen sich selbst oder ihr Eigentum schützen sollte. De Soto wies darauf hin, dass das Fehlen klarer Regeln und Eigentumsrechte zu einer „Verfestigung des Kapitals“ führt. 


Paul Atkins, der neue Vorsitzende der US Securities and Exchange Commission, griff diese Ansichten in einer jüngsten Rede auf und betonte: „Regulierungsbehörden sollten das Minimum an wirksamer Regulierung bieten, um Investoren zu schützen und gleichzeitig Unternehmern und Unternehmen zu ermöglichen, zu gedeihen.“ 


Die Regeln für den Kryptobereich sollten, wie die Regeln für alle Märkte, auf vier zentrale Ziele ausgerichtet sein: 


Erstens: Vorhersehbarkeit und Stabilität. Ein funktionierender Markt benötigt klare und durchsetzbare Regeln. Unternehmer müssen wissen, wie ihr Geschäft reguliert wird. Investoren müssen sicher sein, dass die Regeln nicht willkürlich geändert werden. Verbraucher müssen darauf vertrauen, dass ihre Transaktionen sicher sind. 


Zweitens: Schutz von Eigentumsrechten. Sicheres Eigentum ist die Grundlage jedes Marktes. Der Kryptobereich ist dank Blockchain-Technologie hervorragend darin, Eigentum zu kodieren, aber der rechtliche Rahmen muss diesen Schutz verstärken und ergänzen. 


Drittens: Transparenz und Informationsklarheit. Effiziente Märkte beruhen auf verlässlichen Informationen. Käufer müssen wissen, was sie erwerben – sei es ein digitales Asset, ein DeFi-Produkt oder ein NFT. Vorschriften sollten Offenlegung fördern, damit Verbraucher und Investoren fundierte Entscheidungen treffen können, und gleichzeitig Betrugsmaschen verhindern. 


Schließlich: Fairer Wettbewerb. Regeln sollten monopolistisches Verhalten, Marktmanipulation und Betrug verhindern. Ohne Aufsicht und maßgeschneiderte Leitplanken könnten Märkte zu Spielplätzen für schlechte Akteure werden, die Informationsasymmetrien ausnutzen, Investoren täuschen oder Vermögenspreise künstlich in die Höhe treiben. Jeder Regulierungsrahmen muss mit bestehenden Regeln übereinstimmen, um unbeabsichtigte Schlupflöcher für etablierte Schutzmaßnahmen zu vermeiden. 


Diese vier Merkmale sind für die Funktionsfähigkeit von Märkten entscheidend: Stabilität und Vorhersehbarkeit erleichtern den Handel; klare Eigentumsrechte sind die notwendige Voraussetzung für diese Transaktionen. Transparenz und offener Wettbewerb sorgen dann dafür, dass die gewählten Transaktionen den Markt in Richtung produktiverer und gesellschaftlich wertvollerer Ergebnisse lenken. 


Der Weg in die Zukunft


Der Kryptobereich ist kein Sektor mit einem gut funktionierenden Regulierungssystem, aber er ist endlich auf diesem Weg. Krypto-Startups operieren seit Jahren in einem unklaren und oft feindseligen regulatorischen Umfeld. Obwohl Blockchain-Technologie starken internen Schutz für Eigentumsrechte bietet, unterstützt das regulatorische Umfeld drumherum keinen gesunden Markt. 


So hat beispielsweise die US Securities and Exchange Commission (SEC) bis vor Kurzem Kryptounternehmen wegen angeblicher Verstöße zur Verantwortung gezogen, ohne zuvor klare rechtliche Standards zu schaffen. Unternehmer konnten nur raten, welche Regeln gelten, und sahen sich im Nachhinein Klagen ausgesetzt. Das führte zu Unsicherheit, erstickte Innovation und ermöglichte schlechten Akteuren, in den daraus entstehenden Grauzonen zu agieren. 


Darüber hinaus wurden viele Kryptovorschriften für das traditionelle Finanzsystem geschaffen und betrachten Blockchain-basierte Assets lediglich als neue Formen traditioneller Wertpapiere oder Waren. Doch der Kryptobereich ist mehr als nur Finanzen: Er ist auch eine Netzwerk-Infrastrukturplattform. Effektive Regulierung muss beide Dimensionen anerkennen und sicherstellen, dass finanzielle Aufsicht die technologische Entwicklung nicht erstickt. 


Der Kryptobereich hat das Potenzial, die Organisationslogik von allem zu revolutionieren – von der persönlichen Identitätsprüfung über das Eventmanagement bis hin zu globalen Zahlungen. Doch um dieses Potenzial zu verwirklichen, braucht es rechtliche und regulatorische Leitplanken, wie etwa eine Token-Klassifizierung, die digitale Güter rechtlich definiert; Standards zur Bewertung von Dezentralisierung und Disintermediation; Verbraucherschutz; Steuerleitlinien; und einen Rahmen, der es legalen Blockchain-basierten Unternehmen ermöglicht, ohne Angst vor willkürlicher Strafverfolgung zu operieren. 


All dies ist weder radikal noch beispiellos. Die Prinzipien, die Märkte funktionsfähig machen – Stabilität, Eigentumsrechte, Transparenz und fairer Wettbewerb – sind längst verstanden. Aber sie wurden im Kryptobereich noch nicht konsequent angewendet. Das muss sich ändern, und die Branche muss das begrüßen. 

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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