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Die Entwicklung des Währungssystems: Von Gold zu Stablecoins

Die Entwicklung des Währungssystems: Von Gold zu Stablecoins

深潮深潮2025/08/29 23:57
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Von:深潮TechFlow

Obwohl Stablecoins wie traditionelle Fiatwährungen auf die Glaubwürdigkeit staatlicher Souveränität angewiesen sind, können sie das Vertrauen in die Souveränität von dem Vertrauen in die Macht von Unternehmen trennen.

Stablecoins sind zwar wie traditionelle Fiatwährungen auf die Glaubwürdigkeit der Souveränität angewiesen, sie können jedoch das Vertrauen in die Souveränität von dem Vertrauen in die Macht von Unternehmen trennen.

Autor: Jacob Wittman, Plasma Legal Advisor

Übersetzung: AiddiaoJP, Foresight News

Was ist Geld?

Im Juli 1944, als der Zweite Weltkrieg sich dem Ende näherte, versammelten sich Vertreter aus über 40 Ländern in einer Kleinstadt in New Hampshire, um eine scheinbar einfache Frage zu beantworten: Was ist Geld und wer kontrolliert es? Die Bretton-Woods-Konferenz war nicht das erste Mal, dass globale Führungskräfte diese Frage diskutierten, und es sollte auch nicht das letzte Mal sein. Die Debatten über Gold, den US-Dollar und Wechselkurse bildeten das Fundament des modernen globalen Finanzsystems.

Seit Tausenden von Jahren drehten sich alle bedeutenden Geldreformen um eine grundlegende Frage: Was verleiht Geld seinen Wert? Die Debatte über den Wert von Geld bezieht sich oft auf seine Souveränität und Knappheit.

Jede Geldreform dreht sich weniger um die physische Form des Geldes als vielmehr um Vertrauen, Macht und die Spielregeln. Stablecoins sind die neueste Richtung dieser Reform, da Vertrauen und Macht zunehmend dezentralisiert werden. Wir sind der Meinung, dass Stablecoins derzeit die einflussreichste Form von Geld sind.

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Das Zeitalter der Warengeldwährungen

Die frühesten bekannten Formen von Geld waren Waren wie Gold, Silber, Muscheln und Salz. Diese Gegenstände hatten einen inneren Wert oder einen allgemein anerkannten Wert, der aus ihrer physischen Knappheit resultierte. Zum Beispiel ist das Angebot an Gold begrenzt und muss durch Bergbau gewonnen werden, was sowohl schwierig als auch teuer ist.

Knappheit schafft Glaubwürdigkeit. Wenn man eine Goldmünze besitzt, kann man darauf vertrauen, dass sie ein gutes „Wertaufbewahrungsmittel“ ist, weil keine Regierung oder Banker aus dem Nichts mehr Gold drucken kann.

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Auf der Insel Yap in Mikronesien wurde Geld in Form riesiger Kalksteinscheiben verwendet, von denen einige mehrere Tonnen wogen. Diese Steine wurden aus Palau abgebaut, und ihr Wert hing von Größe, Transportaufwand und Herkunft ab. Da das Eigentum durch gemeinschaftlichen Konsens und nicht durch physische Bewegung verfolgt wurde, zeigen diese Steine, dass die Macht des Geldes aus gemeinsamem Glauben und nicht aus innerem Wert stammt.

Doch diese Form brachte auch Einschränkungen mit sich. Warengeld ist schwer, schwer zu transportieren und ineffizient in einer schnell wachsenden Weltwirtschaft. Diese physischen Einschränkungen begrenzten die Effizienz von Zahlungen und behinderten das Wirtschaftswachstum. Der Fernhandel benötigte ein System, das über das Gewicht von Metallen und Kapitalbeschränkungen hinausging.

Der Wandel zum Fiatgeld

Schließlich führte die Kombination aus Globalisierung und Industrialisierung zum Zusammenbruch des Warengeldsystems. Regierungen griffen ein und führten Fiatwährungen ein. Papiergeld konnte ursprünglich gegen Gold oder Silber eingetauscht werden und wurde allmählich als eigenständiges Geld akzeptiert. Das Bretton-Woods-System institutionalisierte dieses Ökosystem, indem es den US-Dollar an Gold und die anderen Weltwährungen an den US-Dollar koppelte.

Dieses Währungssystem funktionierte etwa 25 Jahre lang. Doch Ende der 1960er Jahre konnten die US-Goldreserven die globale Dominanz des Dollars nicht mehr stützen. 1971 setzte Präsident Nixon die Konvertibilität des Dollars in Gold aus und leitete damit das Zeitalter des ungedeckten Fiatgeldes ein.

In der nächsten Phase des Geldes stammt der Wert aus der Glaubwürdigkeit der Souveränität und nicht mehr aus materieller Knappheit. Der US-Dollar hat Wert, weil die US-Regierung das sagt und weil Märkte und ausländische Regierungen daran glauben. Das Vertrauen verlagerte sich von physischer Unterstützung zu politischer und politischer Unterstützung.

Ein so tiefgreifender Wandel verschaffte Staaten mächtige Werkzeuge. Geldpolitik wurde zum zentralen Hebel des Wirtschaftsmanagements und der geopolitischen Strategie. Doch Fiatgeld brachte auch Verwundbarkeiten wie Inflation, Währungskriege und Kapitalverkehrskontrollen mit sich. In manchen Fällen stehen Flexibilität und Stabilität im Widerspruch zueinander. Heute ist die zentrale Frage bei den meisten modernen Währungen nicht mehr, wer Geld schaffen kann, sondern ob die Machthaber vertrauenswürdig sind und den Wert und Nutzen langfristig aufrechterhalten können.

Die digitale Darstellung von Geld

Mit dem Aufkommen von Computern und dem Internet für Verbraucher stellte sich eine wichtige Frage an der Schnittstelle von Elektrotechnik und Finanzen: Kann Geld in digitaler Form in der digitalen Welt dargestellt werden?

Projekte wie Mondex, Digicash und eGold waren in den 1990er und frühen 2000er Jahren frühe Versuche, diese Frage zu beantworten. Sie versprachen neue elektronische Zahlungsmethoden und Wertaufbewahrungsmittel. Letztlich scheiterten diese Projekte an regulatorischem Druck, technischen Mängeln sowie mangelndem Vertrauen und fehlender Produkt-Markt-Passung.

Gleichzeitig wurden Online-Banking, Kreditkarten, Zahlungsnetzwerke und Abwicklungssysteme alltäglich. Wichtig ist, dass dies keine neuen Vermögenswerte waren. Sie waren neue Darstellungsformen von Fiatgeld, skalierbarer und besser geeignet für die moderne Welt. Sie folgten jedoch weiterhin denselben institutionellen Vertrauens- und Politikrahmen und, was entscheidend ist, sie waren auf geschlossene technische Systeme und operative Netzwerke angewiesen, die von rentensuchenden Vermittlern betrieben wurden.

Das Aufkommen der Stablecoins

Stablecoins nutzen diese Dynamik, entziehen jedoch durch die Nutzung offener, erlaubnisfreier Infrastrukturen den Unternehmen die Macht. Fiat-gestützte Stablecoins sind im Design hybrid. Sie erben die Glaubwürdigkeit und Effizienz von Fiatgeld und nutzen gleichzeitig Programmierbarkeit und globale Zugänglichkeit.

Stablecoins werden an Reservewerte gekoppelt, die zum Nennwert eingelöst werden können, und erhalten durch die Glaubwürdigkeit souveräner Staaten wie den USA einen vorhersehbaren Wert. Ihre Ausgabe auf öffentlichen Blockchains ermöglicht sofortige Abwicklung, 24/7-Betrieb und reibungslose grenzüberschreitende Transaktionen.

Wir sind der Meinung, dass der aufkommende Regulierungsrahmen für Stablecoins (heute ein integraler Bestandteil ihrer „Währungsnatur“) mit unseren Kernprinzipien übereinstimmen sollte, nämlich wie Stablecoins für Nutzer funktionieren sollten:

  • Erlaubnisfrei: Einzelpersonen sollten die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte haben, ohne willkürliche und belastende Kontobeschränkungen durch Mittelsmänner.

  • Grenzenlos: Der geografische Standort sollte nicht darüber entscheiden, ob jemand zahlen oder empfangen kann, noch wie lange eine Zahlung zum Senden oder Empfangen benötigt.

  • Privatsphäre: Verbraucher sollten frei an wirtschaftlichen Aktivitäten teilnehmen können, ohne sich vor ungerechtfertigter Überwachung durch Regierung, Privatsektor oder andere Verbraucher fürchten zu müssen.

  • Vertrauenswürdige Neutralität: Der globale Geldfluss sollte diskriminierungsfrei sein und es Menschen aller Hintergründe ermöglichen, Dollar nach eigenem Ermessen zu sparen und auszugeben.

Fazit

Stablecoins sind der nächste Schritt in der langen Entwicklung des Geldes. Sie sind wie traditionelle Fiatwährungen auf die Glaubwürdigkeit der Souveränität angewiesen, aber im Gegensatz zu den elektronischen Fiatformen, die vor ihnen kamen, trennen sie das Vertrauen in die Souveränität von dem Vertrauen in die Macht von Unternehmen. Die besten Geldanlagen basieren auf der besten Geldtechnologie und den besten Netzwerken.

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